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UV-Öle
UV-Öle vereinen die Vorteile naturgeölter Böden mit denen der UV-Härtung.
Sie basieren, vereinfacht ausgedrückt, auf Naturölen, die durch chemische Modifikation UV-härtbar sind. Sie weisen daher weitaus bessere chemische Beständigkeiten und eine bessere Kratzfestigkeit auf, als Naturöle. Praxistests belegen, dass UV-Öle eine deutlich höhere Alltagstauglichkeit aufweisen und die Wertanmutung UV-geölter Böden länger anhält, als bei naturbelassenen Ölen. Gleichwohl bedürfen UV-geölte Böden einer intensiveren Pflege, als versiegelte Böden. Das liegt an ihrem offenporigen Charakter.
Für den Verarbeiter ist vorteilhaft, dass, anders als bei Naturölen, UV-geölte Böden sofort nach der Aushärtung abgestapelt werden können.
Am Markt kursieren zwei Arten von UV-Ölen. Als „echt“ UV- geölt sollte man solche Oberflächen titulieren, die analog zu den Naturölen eine offenporige Lackierung aufweisen und keinen Versiegelungscharakter haben.
Darüber hinaus finden sich am Markt häufig UV-geölte, geschlossenporige Oberflächen, die aufgrund Ihrer hohen Gesamtschichtstärke nicht mehr atmungsaktiv sind und keinen „spot repair“ ermöglichen. Solche Oberflächen haben eher Versiegelungscharakter mit einer UV-geölten Optik.


